AUS DEM LEBEN

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10 Aug 2017

Vielleicht ist es nur ein Mensch, vielleicht aber auch mehrere. Alt, jung, fern oder ganz nah, man braucht ihn. Als stiller Zuhörer für unsere Seelen. 

Das was wir fühlen, ist nicht immer das was wir denken. Denken mögen, denken sollten, denken möchten.

Unser Fühlen ist unwillkürlich, ehrlich. Es überfordert oft.

Fühlen ist stärker als Verstand. Der Verstand wurde uns anerzogen. Er weiss was er tut. Meistens.

Er kennt ein Richtig und ein Falsch. Schwarz - weiss.

Sie haben aber nichts mit uns zu tun. Mit uns und unserem Innersten.

Gefühle weisen uns in entscheidenden Momenten den Weg.

Sie sind wie sie sind. Und das ist gut so.

Mein stiller Zuhörer sind die leeren Seiten. Dann wenn ich Gefühle niederschreibe. So bloss und so ehrlich wie sie sind. Ungeschönt, teils wüst, teils von Ärger, Wut, Unverst...

12 Jun 2017

In den letzten Tagen wurde es etwas ruhiger hier und das hatte auch seinen Grund. Wie immer im Leben. Dinge passieren oft nicht einfach so.

Ich habe es vermisst, geschriebene Worte festzuhalten und mich in der Folge der Wörter zu verlieren um mich am Ende wieder zu finden. Gedanken habe ich mir aber nicht weniger gemacht. Ich hatte ja Zeit, so viel Zeit. Und letztendlich musste ich auch, denn noch nie in meinem Leben hatte ich wohl so viel Zeit mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich musste meinen Gedanken Raum geben, meine Gefühlen. Sie beachten. Konnte mich durch äussere Reize nur wenig bis nicht ablenken lassen.

Kurz, ich hatte einen kleinen Routineeingriff an meinen Augen, der mir nun ermöglicht morgens die Augen zu öffnen um die Welt um mich herum klarer als je zuvor zu sehen.

Auc...

22 May 2017

Aufrichtig glaube ich, dass in jedem von uns die Möglichkeit steckt, zufrieden, strahlend, teils sogar glücklich, aber vor allem positiv unseren Lebensweg zu gehen. Uns auf das Leben einlassen, vertrauen, weil wir positiv sind. Eben darum.

Ein Grossteil dessen kann durch das Verändern unserer Gedanken passieren. Denn man weiss, dass jeder Gedanke, den man denkt, unsere Zukunft erschafft.

Ich bin was ich denke.

Vor einigen Jahren, als ich mich mehr und mehr mit meinem eigenen Leben auseinandersetzte, mit meinem Ich, meinem Wesen, dessen was ich den eigentlich von meinem Leben erwarte, unabhängig mit welchen Menschen ich dieses teile oder noch teilen werde. Als ich mich damit beschäftigte wie man den eine wirklich tiefe Zufriedenheit im Leben erreichen kann. Eine die echt ist, nicht nur gesproc...

16 May 2017

Unser, mein Weg von der Idee eines Verzichtes, von der Idee von weniger Industriezucker im Alltag, zu der Erkenntnis, dass ich nun nicht mehr zu alten Gewohnheiten zurückkehren kann. Erfahrung verändert. Es verändert unsere Gedanken, den Blick auf das Tatsächliche. Ein Bericht über meine Reise von einer Idee, die nun nicht mehr als solche im Raum steht. Sie ist plötzlich wichtig geworden. Zurecht.

Da unser Fastenprojekt  (link zum Rückblick Fasten Teil I & Teil II) mit dem Osterwochenende offiziell endete, fand der kleine Bub hier im Hause ein besonders grosser Osterhase in seinem Nestchen vor, denn Osterhasen belohnen bekanntlich die Kinder besonders, die sich in der Zeit vor Ostern im Verzicht geübt haben. Falls hier auf Kinderseite aber tatsächlich mal ohne Ausnahme in den nächsten...

23 Apr 2017

Und da sitze ich nun an diesem wunderschön sich anfühlenden Sonntagmorgen. Wunderschön weil so sehr gelassen und entspannt. Keine innerliche Unruhe. Kein Ermahnen der eigenen Stimme. Nichts. Nur Sein. Und das gerade ziemlich zufrieden.

Ich sitze mit einem grossen Becher Kaffee am Küchentisch. In meinen zerrissenen Sonntagsleggins, der riesigen Strickjacke, die Haare zu einem einfachen Dutt gebunden. Das Frühstücksgeschirr lasse ich unbeeindruckt vor mir . Ich kann gerade gut darüber hinwegblinzeln. Der Geruch von Pancakes noch immer in der Nase, die Sonne die durch den winzigen Spalt des zurückgeschobenen Vorhanges mein Gesicht streichelt. Und im Hintergrund mein spielendes Kind.

Es könnte mich beunruhigen und mich in meinem Dasein hetzen, das Geschirr, dass da noch abzuräumen ist. Ich es no...

17 Apr 2017

Und da war sie unsere 2. Hälfte nach dem Entschluss, mal eben zu Fasten. Keine Euphorie mehr die anfangs einem alles so leicht und voller Begeisterung machen lässt. Die grossen Worten, die von grossen, ach so leichten Taten bestätigt werden sollten.

Es kam der Alltag. Die Prüfung aller neu gewonnen Routinen, die noch nicht wirklich da waren. Es kam der Alltag, auch mit seinen grauen, langen, anstrengenden Tagen. Der Alltag mit auswärts essen, Essen bei Freunden und Familie, essen auf dem Spielplatz, vorbeigehen am Glacéstand daneben, von süssen Geschenken, von Beschwichtigungen anderer. Ja da war er. Er und unser Entschluss.

Es war einfach unser Entschluss in den eigenen vier Wänden umzusetzen, doch war es schwierig bei Freunden und Familie abzulehnen, «nein danke zu sagen», offensichtl...

5 Apr 2017

Wie wir uns im Verzicht üben.

Für mich war es nicht schwierig, morgens auf die Schokolade in meiner Tasse voll Milch zu verzichten. Vielmehr schmeckte mir die rohe Milch äusserst gut, vielleicht auch weil die Wahrnehmung eines anderen Geschmackes, meine Morgenroutine etwas durchbrach und dem so mehr Aufmerksamkeit und schliesslich dann auch Achtsamkeit einhauchte. Mittags war es dann doch schwieriger meinen Kaffee ohne Zucker zu trinken. Nein, das mag ich nicht. Und doch gab es einen Tag an dem ich diese mir bittere Brühe trank, einfach weil ich sonst den Tag wahrscheinlich kaum überstanden hätte und er mir so durch müde Nachmittage half. Sonst ersetzte ich meinen Kaffee ganz einfach durch Tee oder Wasser, was für meinen Körper doch eigentlich ganz gut ist, dachte ich mir.

Auch sonst fiel mi...

28 Mar 2017

"Festzeiten sind Nahrung für die Seele, wie die Mahlzeiten im Tageslauf Nahrung für den Leib sind."

Rudolph Steiner

Um dem Osterfest dieses Jahr mit grösserem Kind noch etwas mehr Sinn zu geben überlegte ich mir wie wir es dieses Jahr machen mit all der Schokoloade die das Ostehäschen bringen wird. Und auch diese die Grosseltern und Paten schenken. Alles in allem ist es immer ganz schön viel und bisher teilten wir dies auch nicht wirklich in Rationen ein. Der Kleine durfte sich davon bedienen so ziemlich wann ihm danach war. Mit Ausnahme vor dem Essen. Und das funktioniert zum Erstaunen Vieler recht gut. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man Kindern dem Konsum von Süssem eine gewisse Freiheit lässt, innerhalb der vereinbarten Regeln, dass sie selber lernen damit umzugehen und einzuteilen...

27 Mar 2017

Und diese weissen, reinen Seiten wollte ich doch mit leichten, schönen und warmen Zeilen beschreiben. So hab ich gedacht. Doch Authentizität lebt wohl aus dem Moment heraus. Ich möchte hier vom Leben leben erzählen. Tiefe, die an die Oberfläche durchschimmern darf.

Vom Leben wie es eben ist. Echt und pur.

So lasse ich hier Zeilen sprechen, die vor einigen Wochen geschrieben wurden. Damals, als neanoa noch am entstehen war. Damals als alles gerade etwas schwierig war. Damals als mich das Leben wohl besonders geprüft hat. Doch diese eine Woche war so wichtig für mich. Für das Entstehen von kleinen, feinen Träumen. Um dann zu meinen, dass es ein Zeichen hätte sein können es nicht zu tun. Ich meinte aber, es nun genau darum zu tun. Denn die Herausforderungen, die einem das Leben stellt, lassen M...

25 Mar 2017

Leben und Lieben.

Sinn und Sein.

Und wie daraus neanoa wurde.

Es waren diese Blätter, illustriert mit fernen Ländern, und mir noch unbekannten Schriften. Ich konnte sie nicht lesen, nicht verstehen. Und doch gaben sie mir Raum für meine eigene Sprache. Eine Sprache die wohl niemand anders als ich lesen konnte. Auf den alten Maturablätter meines ältesten Bruders wagte ich erste Versuche mich auszudrücken. In eigenen Worten. In eigener Schrift. Nur für mich. Schreiben ohne Ende. Schreiben um des Schreibens Willen.

Es waren Geschichten die mir meinen ganz eigenen Horizont ermöglichten.

Alles was ich mir vorstellte einmal zu tun, war zu schreiben. Moment, Gefühl und Eindruck in Wort und Bild festzuhalten.

Als ganz junger Mensch liess ich von diesen Vorstellungen los. Schwamm in eine Richtu...

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