UNSERE KINDER

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19 Jun 2017

Wie wichtig die stabile Symbiose Mama-Kind ist, wusste ich eigentlich schon immer. Und doch musste sich mein Blick erst trüben, musste dieser erst ins Wanken geraten, damit ich es auch wirklich spürte und die volle Intensität darin verstand.

Denn wie hier schon in Worte gefasst, nahm ich während eigentlich kurzer Zeit nicht am eigentlichen Leben teil. Aufgrund eines kleinen Routineeingriffs an meinen Augen war ich in meiner eigenen kleinen Welt gefangen. In einer Welt in der es kein bis wenig Tageslicht gab. In einer Welt aus meine Gedanken, Stimmen und blossen Geräuschen aus dem bunten Leben da draussen.

Mama war zwar da aber nicht richtig. Mama hatte Schmerzen. Mama brauchte Hilfe. Mama war zeitweise schwach. Es konnte sogar sein, dass man Tränen an ihrer Wange hinabkullern sah, wenn diese...

29 May 2017

"Und, war euer Kind auch schon mal alleine Zuhause" -Nein. "Möchtet ihr das langsam nicht mal versuchen, wäre doch an der Zeit?"

Worte, die mich in den letzten Tagen sehr beschäftigten. Worte von jemandem, der eigentlich weiss, wie wir leben, nach welchen Werten, vor allem ich, mein Kind beim Heranwachsen begleiten möchte. Worte, die mich wirklich bewegten. Zuerst zu Unverständnis, grossem Unverständnis, dann zu Ärger und Wut. Ärger über diese Menschen, die nicht fragen, sondern ihre Sicht auf die Dinge einfach sagen. Und wir Mamas sind doch oft verletzliche Wesen, wenn es darum geht, dass man unseren Kindern wohl nicht gerecht werden könnten, im schlimmsten Fall dann vielleicht sogar noch aus eigenem Interesse. Weil man selbst nicht anders kann. Es nicht anders gelernt hat.

Das mag ich nich...

22 May 2017

Aufrichtig glaube ich, dass in jedem von uns die Möglichkeit steckt, zufrieden, strahlend, teils sogar glücklich, aber vor allem positiv unseren Lebensweg zu gehen. Uns auf das Leben einlassen, vertrauen, weil wir positiv sind. Eben darum.

Ein Grossteil dessen kann durch das Verändern unserer Gedanken passieren. Denn man weiss, dass jeder Gedanke, den man denkt, unsere Zukunft erschafft.

Ich bin was ich denke.

Vor einigen Jahren, als ich mich mehr und mehr mit meinem eigenen Leben auseinandersetzte, mit meinem Ich, meinem Wesen, dessen was ich den eigentlich von meinem Leben erwarte, unabhängig mit welchen Menschen ich dieses teile oder noch teilen werde. Als ich mich damit beschäftigte wie man den eine wirklich tiefe Zufriedenheit im Leben erreichen kann. Eine die echt ist, nicht nur gesproc...

12 May 2017

Eins waren wir, du wurdest in mir, ich wurde mit dir ein neuer Mensch.

Eins waren wir, du warst Teil von mir, ich wurde Teil von dir wie neu geboren.

Zwei wurden wir, du wolltest dich lösen, ich wollte dich lassen, in deine und meine Welt gebären. Zwei werden wir, du wirst dich bergen und lösen, ich werde dich halten und lassen müssen. Immer wieder, bis du erwachsen bist in deinem Leben.

Christiane Brundschuh-Schramm

Und immer wieder lese ich diese Zeilen. Sie begleiten mich nun schon eine Weile. Sie stehen im Erinnerungsbuch meines Sohnes an seine ersten Tage bei uns.

Es ist kein einfaches Thema für mich, wird es immer bleiben. Es gelingt mir mal mehr, mal weniger.

Man sagt, dass das Kind solange es im Mutterleib ist, einem ganz alleine "gehört". Danach darf man es begleiten, aber es gehör...

23 Apr 2017

Und da sitze ich nun an diesem wunderschön sich anfühlenden Sonntagmorgen. Wunderschön weil so sehr gelassen und entspannt. Keine innerliche Unruhe. Kein Ermahnen der eigenen Stimme. Nichts. Nur Sein. Und das gerade ziemlich zufrieden.

Ich sitze mit einem grossen Becher Kaffee am Küchentisch. In meinen zerrissenen Sonntagsleggins, der riesigen Strickjacke, die Haare zu einem einfachen Dutt gebunden. Das Frühstücksgeschirr lasse ich unbeeindruckt vor mir . Ich kann gerade gut darüber hinwegblinzeln. Der Geruch von Pancakes noch immer in der Nase, die Sonne die durch den winzigen Spalt des zurückgeschobenen Vorhanges mein Gesicht streichelt. Und im Hintergrund mein spielendes Kind.

Es könnte mich beunruhigen und mich in meinem Dasein hetzen, das Geschirr, dass da noch abzuräumen ist. Ich es no...

17 Apr 2017

Und ich kann mich noch gut an den Tag erinnern als ich meinte ich müsse stur sein. Und mein Kind auch. Als ich meinte, die gängige Idee, von Esskultur an unserem Mittagstisch durchsetzen zu müssen. Beharrlich zu sein. Ein Nein nicht zu akzeptieren. Und so kam es, dass ich mich in einem Ton vergriff den ich eigentlich zu vermeiden versuche. Das Kind war wütend, wohl auch traurig. Es flossen Tränen. Gegessen wurde nichts mehr. Ich war enttäuscht, von der Situation und von mir. Es war eine Stunde rum, die Stimmung schlecht, der Teller noch immer unberührt. Es galt dann die erreichte Grenze zu akzeptieren. Beruhigen. Sich finden um anschliessend wieder aufeinander zuzugehen. Es war das Gefühl da, als Mama nicht gut genug gehandelt zu haben. Das Kind mit Ton und gehässigem Verhalten verletzt zu...

29 Mar 2017

"Der Osterhase versteckt die Osternestchen mit den Eiern. Man muss sie schon suchen und finden, nicht einfach nur als Geschenk entgegennehmen. In diesem Brauchtum steckt ein tiefer Sinn."

(Maya Peter. Aus dem Buch "Um Ostern mit Kindern".)

Das Jahr in seinem Reigen zu erleben, es zu gestalten, Jahr für Jahr den Sinn dahinter etwas mehr zu ergründen und dem Kind nahe zu bringen. Ich mag es meine alten Kinderbücher hervorzuholen und ihm die gleichen Geschichten zu erzählen, wie es meine Mama schon tat. Und dabei den Stock mit unseren persönlichen Entdeckungen zu ergänzen. Inzwischen haben wir unsere ganz eigenen Rituale und Bräuche um Feste oder Übergänge in eine andere Jahreszeit miteinander zu erleben und zu gestalten. Doch beim Osterfest tu ich mich immer noch schwer. Ist es doch ein so sch...

28 Mar 2017

"Festzeiten sind Nahrung für die Seele, wie die Mahlzeiten im Tageslauf Nahrung für den Leib sind."

Rudolph Steiner

Um dem Osterfest dieses Jahr mit grösserem Kind noch etwas mehr Sinn zu geben überlegte ich mir wie wir es dieses Jahr machen mit all der Schokoloade die das Ostehäschen bringen wird. Und auch diese die Grosseltern und Paten schenken. Alles in allem ist es immer ganz schön viel und bisher teilten wir dies auch nicht wirklich in Rationen ein. Der Kleine durfte sich davon bedienen so ziemlich wann ihm danach war. Mit Ausnahme vor dem Essen. Und das funktioniert zum Erstaunen Vieler recht gut. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man Kindern dem Konsum von Süssem eine gewisse Freiheit lässt, innerhalb der vereinbarten Regeln, dass sie selber lernen damit umzugehen und einzuteilen...

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